📈 Sande hat viel Entwicklungspotential

27.01.2023 · von Sina Beckmann
Sina Beckmann ist gerade auf Friesland-Tour - ihr nĂ€chster Antrittsbesuch findet bei Sandes BĂŒrgermeister Stephan Eiklenborg statt.
Sina Beckmann und Stefan Eiklenborg

„Ich freue mich sehr hier zu sein“, so die Jeveranerin. „Wie auch in allen anderen StĂ€dten und Gemeinden in Friesland – denn so bekomme ich auch noch mal ein paar andere Themen mit.“ Genau darum geht es der neuen Landtagspolitikerin der GrĂŒnen. Ein guter, enger Austausch zu allen BĂŒrgermeistern und LandrĂ€ten. Damit gemeinsam viel fĂŒr die Region bewegt werden kann. In Bewegung ist auch die Gemeinde Sande. Und erneuerbare Energien spielen dabei eine große Rolle. „Wir haben schon einige Windkraftanlagen auf Gemeindegebiet. Das könnte sich in Zukunft noch steigern und durch FreiflĂ€chenphotovoltaik ergĂ€nzt werden. Das Besondere ist jedoch der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Sande. So kann der grĂŒne Strom, der hier nicht eingespeist wird, zu erneuerbarem Wasserstoff umgewandelt werden. Das sehe ich als große Chance fĂŒr uns“, ist sich BĂŒrgermeister Eiklenborg sicher.

Sina Beckmann
Sina Beckmann

Industrie und Gewerbe folgen Energie, am liebsten grĂŒner Energie. Vor allem, wenn sie einen Preisvorteil hat und das sollte so sein, wenn sie hier in der Region produziert ist.

„Industrie und Gewerbe folgen Energie, am liebsten grĂŒner Energie. Vor allem, wenn sie einen Preisvorteil hat und das sollte so sein, wenn sie hier in der Region produziert ist“, stellt Beckmann klar. Und so könnte Sande demnĂ€chst auch interessant fĂŒr Unternehmen werden. FĂŒr die Gemeinde-Kasse wĂ€re das ein Segen, meint Eiklenborg: „Unsere Finanzlage ist angespannt und die Ansiedlung von grĂ¶ĂŸeren Firmen ist eine gute Chance, hier dauerhaft Verbesserung herbeizufĂŒhren. Der Unterhalt einer Kommune kostet Geld. Kitas, Grundschulen und zum Beispiel eine notwendige Sanierung des Kanalsystems mĂŒssen bezahlt werden." Ansiedlungen von Unternehmen in Sande aufgrund der Energiewende könnten auch dazu fĂŒhren, dass mehr Menschen in Sande leben wollen. „Wir haben hier alles. Weites Land, einen kurzen Weg zum Meer, eine Bahnanbindung, und auch eine gute Grundversorgung, vor allem durch das Krankenhaus in Sanderbusch. Somit rechne ich damit, dass wir demnĂ€chst auch ĂŒber Wohnprojekte sprechen werden“, wagt Eiklenborg einen Blick in die Zukunft.

Sina Beckmann freut sich ĂŒber so viel Zukunftsperspektive in Sande. „NatĂŒrlich hĂ€ngt die wirtschaftliche Entwicklung einer Gemeinde an der örtlichen Wertschöpfung. Neue Ansiedelung und neue WohngebĂ€ude werden eine weitere FlĂ€chenversiegelung mit sich bringen. Hier brauchen wir gute Lösungen wie den Einsatz von alternativen Baumaterialien, der Nutzung von 100% erneuerbaren Energien und einer minimalen Versiegelung sowie Ausgleichsmaßnahmen, die ihren Namen auch verdient haben. Sande macht viel als Mitglied in der Entwicklungszone des BiosphĂ€renreservats, mit dem neu geschaffenen Biotop und lebt das Projekt Bienengemeinde Sande, federfĂŒhrend mit dem RUZ Schortens, dem BĂŒrgerverein und Imker Peter BĂŒnting. Daran muss die Gemeinde anknĂŒpfen und die wirtschaftliche Entwicklung mit der ökologischen Weiterentwicklung kombinieren. Denn es geht nur zusammen. Aber ich bin mir sicher, dass das klappen wird“, zeigt sich Sina Beckmann optimistisch.

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