­čîŐ Hohe Investitionen in die Deichsicherheit an der K├╝ste

19.04.2024 · von Sina Beckmann
K├╝stenschutz ist ├╝berlebenswichtig. Das wissen die 1,1 Millionen Menschen, die an Niedersachsens K├╝sten wohnen, nur zu gut. Die Sturmfluten des vergangenen Winterhalbjahres haben gezeigt, dass beim Schutz vor dem ÔÇ×blanken HansÔÇť nicht geschlafen werden darf.
Sina Beckmann und Christian Meyer K├╝stenschutz Harlesiel

Der nieders├Ąchsische Umweltminister Christian Meyer stellte zusammen mit dem Nieders├Ąchsischen Landesbetrieb f├╝r Wasserwirtschaft, K├╝sten- und Naturschutz bei einem Besuch auf der Deichbaustelle in Harlesiel die Anstrengungen und Investitionen in den K├╝stenschutz vor. ÔÇ×Wir stellen ÔÇô gemeinsam mit dem Bund ÔÇô in diesem Jahr die Rekordsumme von ├╝ber 80 Millionen Euro f├╝r den K├╝stenschutz auf dem Festland und den Inseln zur Verf├╝gungÔÇť, sagte Meyer. ÔÇ×Beim K├╝stenschutz gilt das Vorsorgeprinzip. Das Vorsorgema├č ging bisher von 50 Zentimeter Meeresspiegelanstieg in 100 Jahren aus. Jetzt erh├Âhen wir viele Deiche vorsorglich schon um das Klimama├č von 100 Zentimetern, was zu erheblich h├Âheren Kosten im K├╝stenschutz f├╝hrt.ÔÇť

ÔÇ×Der alte Spruch ÔÇÜWer nicht deichen will muss weichenÔÇś gilt heute noch immerÔÇť, sagte die gr├╝ne Landtagsabgeordnete Sina Beckmann. ÔÇ×Der Deich, den wir heute vernachl├Ąssigen, bricht morgen.ÔÇť Dies verursache nicht nur Leid, sondern auch deutlich h├Âhere Kosten als der konsequente K├╝stenschutz. ÔÇ×Wir sch├╝tzen hier unsere Lebensgrundlage an der K├╝ste. Der Klimawandel schl├Ąft nicht, die Meeresspiegel steigen weiter ÔÇô also m├╝ssen auch die Deiche weiter wachsen. Ich danke unserem tatkr├Ąftigen Umwelt- und K├╝stenschutzminister Christian Meyer f├╝r die ArbeitÔÇť, sagte Beckmann.

Sina Sommer 2023
Sina Beckmann

Der alte Spruch ÔÇÜWer nicht deichen will muss weichenÔÇś gilt heute noch immer. Der Deich, den wir heute vernachl├Ąssigen, bricht morgen. Dies verursacht nicht nur Leid, sondern auch deutlich h├Âhere Kosten als der konsequente K├╝stenschutz. Wir sch├╝tzen hier unsere Lebensgrundlage an der K├╝ste. Der Klimawandel schl├Ąft nicht, die Meeresspiegel steigen weiter ÔÇô also m├╝ssen auch die Deiche weiter wachsen.

Weil Deichbau eine Daueraufgabe ist, ist die Rekordsumme von 80 Millionen Euro deshalb keine einmalige Ausgabe. Auch f├╝r die Zukunft sind schon Gelder f├╝r gro├če Schutzprojekte verplant. Auf kleinere Akut-Ma├čnahmen wird au├čerdem laufend reagiert. Eine solche Ma├čnahme ist z.B. die Wiederherstellung des Wangerooger Strandes, der einerseits die Inselbewohner vor dem Meer sch├╝tzt, aber andererseits eine wichtige Lebensgrundlage f├╝r den Tourismus darstellt. Die Sturmfluten des vergangenen Winterhalbjahres hatten hier deutliche Spuren hinterlassen und dringendes Handeln erforderlich gemacht. ÔÇ×K├╝stenschutz ist manchmal ein m├╝hsames Gesch├Ąft, weil eine Sturmflutsaison wieder alle Arbeiten zunichte machen kannÔÇť, sagte Beckmann. ÔÇ×Ich freue mich, dass die Wangerooger*innen wieder beruhigt in den n├Ąchsten Winter gehen k├Ânnen.ÔÇť

Auch auf dem Festland sind in diesem Jahr einige Gro├čprojekte geplant. In der Region stehen zum Beispiel die Erh├Âhung, Verst├Ąrkung oder Erneuerung der Deiche in Harlesiel, Voslapp, Hooksiel, R├╝stersiel und im Wapeler Groden an. Insgesamt investieren die drei Oldenburgische Deichb├Ąnde im Jahr 2024 12,685 Millionen Euro in den K├╝stenschutz an den K├╝sten Frieslands, Wilhelmshavens und der Wesermarsch.

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