🇪🇺 Positive Bilanz zu LEADER-Projekten vor Ort – EU-Förderung stärkt auch Friesland

27.01.2026 · von Sina Beckmann
Anlässlich einer heutigen Befassung im Landtag zieht die Grüne MdL Sina Beckmann aus Jever eine positive Bilanz zu den im Rahmen des EU-Programms LEADER geförderten Projekten für den Landkreis Friesland. In ganz Niedersachsen sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Vorhaben entstanden, die direkt aus den Dörfern heraus entwickelt wurden – von Dorfläden und Begegnungsstätten über Kultur- und Tourismusangebote bis hin zu Mehrgenerationenhäusern. Auch in Friesland wurden zahlreiche Projekte gefördert, wie etwa der Kunstgarten in Dangast, die Einrichtung einer Musikband im JUZ Zetel oder eine Leseinsel für die OBS Bockhorn.
Sina

„Das Programm LEADER zeigt, wie europäische Fördermittel konkret und wirksam in den ländlichen Räumen ankommen“, erklärt Sina Beckmann. Gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen sei diese Förderung von zentraler Bedeutung. „Dabei geht es nicht um Luxus. Es geht um soziale Treffpunkte, Ehrenamt und schlussendlich um Lebensqualität und Grundversorgung. Es geht darum, dass Menschen bleiben – oder wieder zurückkommen.“

Die aktuell hohe Förderquote von bis zu 80 Prozent, in besonderen Fällen sogar bis zu 100 Prozent, ermögliche es Kommunen, Vereinen und Initiativen, Projekte überhaupt umzusetzen. „Viele Kommunen haben nur begrenzte finanzielle Spielräume. Ohne diese Förderquoten würden viele gute Ideen nicht realisiert werden. Und gute Ideen gibt es Friesland viele! Die Entwicklung des Naturerlebnisort NEO in Jever zum Beispiel oder auch die Sanierung des Marienturms in Sande - ohne die LEADER-Gelder wäre das so nicht möglich“, so Sina Beckmann.

Sina Beckmann

Das Programm LEADER zeigt, wie europäische Fördermittel konkret und wirksam in den ländlichen Räumen ankommen. Dabei geht es nicht um Luxus. Es geht um soziale Treffpunkte, Ehrenamt und schlussendlich um Lebensqualität und Grundversorgung. Es geht darum, dass Menschen bleiben – oder wieder zurückkommen.

Anzuerkennen sei dabei auch das Engagement des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: „Niedersachsen setzt sich klar für eine starke EU-Förderung des ländlichen Raums ein. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte vertritt diese Position gemeinsam mit der Koalitionspartnerin SPD mit Nachdruck gegenüber dem Bund“, erklärt Sina Beckmann.

In der vergangenen Woche hatte die Landesregierung auf der Grünen Woche ein Positionspapier an den Bundesminister übergeben, mit dem Ziel, auch ab 2027 verlässliche Rahmenbedingungen für Programme wie LEADER zu sichern. „Die Projekte auch hier vor Ort zeigen, dass eine EU-Förderung dann besonders wirksam ist, wenn sie regionale Gestaltungsspielräume eröffnet. Wie zum Beispiel der Transporter für das Soziale Kaufhaus in Zetel, die Errichtung von zwei Naturplattformen auf Wangerooge, die Belebung des Aktivspielplatzes in Middelsfähr oder auch die Sanierung des denkmalgeschützten Gulfhofs Gottels im Wangerland“, so Sina Beckmann abschließend. „Für gleichwertige Lebensverhältnisse braucht es weiterhin verlässliche Unterstützung für die ländlichen Räume – gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen.“

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