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Meine Themen

Meine Themen

Mein Motto, sowohl beruflich als auch politisch: „Geht nicht, gibts nicht“ und weil „morgen schon heute ist“ möchte ich mit diesem realistischen Optimismus in Berlin politisch aktiv sein und unsere Zukunft mitgestalten.

Die Erneuerbaren Energien liegen mir sehr am Herzen! Gemeinsam mit mehr Effizienz der verbrauchenden Geräte sowie Einsparungen durch uns alle, können wir unseren Energiehunger reduzieren. Wir brauchen dringend mehr Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraft-Anlagen für erneuer-baren Strom und Speicher-Lösungen für die Dunkelflaute. Außerdem sind Solarthermie, Geothermie und Wärmepumpen unerlässlich für die Wärmewende. So kommen wir zügig von Kohle und Erdöl weg, denn der Kohleausstieg 2038 ist viel zu spät. Gas benötigen wir vor allem in der Industrie, hier müssen wir die Transformation gestalten hin zu mehr Energie-Effizienz und zur Nutzung von grünem Wasserstoff. So werden wir massiv Gas sparen und mittelfristig gar kein Erdgas mehr einsetzen.

Küstenschutz ist existenziell. Denn ohne diesen können wir nicht überleben. Ein Zahlenbeispiel: Gut 60 Millionen € gibt Niedersachsen jährlich für den Küstenschutz aus – mit dieser Summe werden aber ganze 130 Milliarden € an Wirtschaftskraft und wirtschaftlichen Werten im Binnenland geschützt. Weil ich an der Küste aufgewachsen bin und hier lebe, ist es mir ein persönliches Anliegen, dass der Küstenschutz mehr Aufmerksamkeit bekommt. Auch deshalb bin ich in der niedersächsischen Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Häfen, Schifffahrt und Küstenschutz der Grünen aktiv und gehöre zum Sprecher*innen-Team. Wir brauchen konkrete Handlungen, um hier ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln und umzusetzen.

Gesundheit, Bildung und Teilhabe – dies sind nur ein paar Themen des großen Sozial-Bereichs. Unsere Gesellschaft driftet seit Jahren schon auseinander in arm und reich, in mobil und gebunden, in gut versorgt und krank. Wir dürfen diese soziale Schieflage nicht länger hinnehmen und müssen sie gerade rücken. Aus meiner Sicht dürfen einige Bereiche, wie zum Beispiel Krankenhäuser, die Pflege oder auch die Bildung niemals wirtschaftlichen Zwängen unterlegen sein – dies führt zu einer schlechteren Versorgung. Das müssen wir unbedingt ändern! Weiterhin werden wir auch zukünftig mit einem Wandel in der Arbeitswelt umgehen. Neue Arbeitsplätze werden entstehen, andere fallen aufgrund unserer Weiterentwicklung weg. In diesem Zusammenhang sollten wir über die Einführung eines Grundeinkommens diskutieren.

Wir wollen alle, dass Bäuerinnen und Bauern ressourcenschonend arbeiten und dennoch hochwertige Lebensmittel herstellen können. Kein*e Landwirt*in arbeitet gegen die Natur, sie können nur erfolgreich sein, wenn sie mit der Natur, mit den natürlichen Ressourcen sorgsam umgehen. Die Ausbeutung von Natur und Tier ist keine Alternative. Wenn wir die Natur schützen, auch mit höheren Erzeugerpreisen, schützen wir langfristig das Klima und damit unser Leben auf der Erde. Ich bin mir sicher, dass viele Landwirt*innen das auch so sehen und wir gemeinsam eine nachhaltige Agrarpolitik entwickeln können. Konkret in unserer Region müssen wir die Akteur*innen stärken bei der Direktvermarktung über Hofläden, beim Einsatz hochwertiger Biosiegel zum Verkaufsvorteil oder auch in der Digitalisierung.

Auch im ländlichen Raum ist die Verkehrswende möglich. Immer mehr Menschen wollen das Rad für längere Strecken, auch für den Weg zur Arbeit im nächsten Ort, nutzen. Was fehlt, sind adäquate Fahrradwege und die Selbstverständlichkeit, dass das Fahrrad den gleichen Anspruch auf Platz im Straßenverkehr hat wie das Auto und die Zufuß Gehenden. Wir brauchen also eine neue Aufteilung des Verkehr-Raums. Lasst uns ein Beispiel an den Niederlanden nehmen. Anstatt einer Abwrackprämie 2.0 für das Auto benötigen wir eine E-Bike- und Lastrad-Förderung, damit möglichst viele Menschen auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umsatteln. Außerdem müssen wir zügig und konsequent den Ausbau/ Umwidmung von Fahrrad-Straßen vorantreiben und für bessere Belege auf den Straßen sorgen.

Unser wirtschaftliches Handeln muss klimafreundlich werden. Deutschlands CO2 Budget ist bereits 2027 bei Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels aufgebraucht. Auch bei uns werden Folgeschäden durch den Klimawandel sichtbar. Betroffen ist dann auch der Tourismus, von dem wir im Nord-Westen teilweise sehr stark abhängig sind – gerade die Inseln. Wir brauchen einen sanften Tourismus, der nachhaltig, umweltfreundlich und klimaneutral ist. Auch die Aufenthaltsqualität ist von großer Bedeutetung. Wie entwickeln wir unsere ländlichen Räume, wie begegnen wir dem Aussterben der Innenstädte? Wie realisieren wir vor Ort den Kohleausstieg in Wilhelmshaven und wie (er)halten wir nachhaltige Arbeitsplätze in der Region? Auf all diese Fragen brauchen wir Antworten und machbare Lösungen für unsere Region – diese möchte ich mit erarbeiten!

Agrikultur

Wir wollen alle, dass Bäuerinnen und Bauern ressourcenschonend arbeiten und dennoch hochwertige Lebensmittel erstellen können. Natürlich brauchen wir dafür Regeln und auch Verbote, aber sie dienen der gesamten Branche. Kein*e Landwirt*in arbeitet gegen die Natur, sie können nur erfolgreich sein, wenn sie mit der Natur, mit den natürlichen Ressourcen sorgsam umgehen. Ausbeutung von Natur und Tier ist keine Alternative. Wenn wir die Natur schützen, auch mit höheren Erzeugerpreisen, schützen wir langfristig das Klima und damit unser Leben auf der Erde. Ich bin mir sicher, dass viele Landwirt*innen das auch so sehen und wir gemeinsam eine nachhaltige Agrarpolitik entwickeln können. Konkret in unserer Region müssen wir die Akteur*innen stärken in den Bereichen: Direktvermarktung über Hofläden, hochwertige Biosiegel zum Verkaufsvorteil machen oder auch in der Digitalisierung unterstützen.

Gesellschaft

Gesundheit, Bildung und Teilhabe – dies sind nur ein paar Themen des großen Sozial-Bereichs. Unsere Gesellschaft driftet seit Jahren schon auseinander in arm und reich, in mobil und gebunden, in gut versorgt und krank. Wir dürfen diese soziale Schieflage nicht länger hinnehmen und müssen sie gerade rücken. Aus meiner Sicht dürfen einige Bereiche, wie zum Beispiel Krankenhäuser, die Pflege oder auch die Bildung niemals wirtschaftlichen Zwängen unterlegen sein – dies führt zu einer schlechteren Versorgung. Das müssen wir unbedingt ändern! Weiterhin werden wir auch zukünftig mit einem Wandel in der Arbeitswelt umgehen. Wandel ist nichts Schlechtes, er bringt Veränderungen mit sich. Neue Arbeitsplätze werden entstehen, andere fallen aufgrund unserer Weiterentwicklung weg. In diesem Zusammenhang sollten wir über die Einführung eines Grundeinkommens diskutieren. 

Mobilität

Auch im ländlichen Raum ist die Verkehrswende möglich. Immer mehr Menschen wollen das Rad für längere Strecken, auch für den Weg zur Arbeit im nächsten Ort nutzen. Was fehlt, sind adäquate Fahrradwege und die Selbstverständlichkeit, dass das Fahrrad den gleichen Anspruch auf Platz im Straßenverkehr hat wie das Auto und die Zufußgehenden. Wir brauchen also eine neue Aufteilung des Verkehr-Raums. Lasst uns ein Beispiel an den Niederlanden nehmen. Eine Abwrackprämie 2.0 für das Auto benötigen wir nicht, sondern E-Bike- und Lastrad-Förderung, damit möglichst viele Menschen auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umsatteln. Außerdem müssen wir zügig und konsequent den Ausbau/ Umwidmung von Fahrrad-Straßen vorantreiben, für bessere Belege auf den Straßen sorgen und mit einer Fahrrad-Fahr-Kampagne werben.

Küstenschutz

Küstenschutz ist existenziell. Denn ohne diesen können wir nicht überleben. Ein Zahlenbeispiel: Gut 60 Millionen € gibt Niedersachsen jährlich für den Küstenschutz aus – mit dieser Summe werden aber ganze 130 Milliarden € an Wirtschaftskraft und wirtschaftlichen Werten im Binnenland geschützt. Dieses Ungleichgewicht kann so keinen Bestand haben, der Küstenschutz muss eine viel größere Rolle in Berlin spielen. Weil ich an der Küste aufgewachsen bin und hier lebe, ist es mir ein persönliches Anliegen. Auch deshalb bin ich in der niedersächsischen Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Häfen, Schifffahrt und Küstenschutz aktiv und gehöre zum Sprecher*innen-Team. Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema – doch dabei kann es nicht bleiben. Wir brauchen auch konkrete Handlungen, um hier ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln und umzusetzen.

Wirtschaft

Unser wirtschaftliches Handeln muss klimafreundlich werden. Wir brauchen eine Umstellung, die die meisten mitnehmen kann, die aber auch in relativer kurzer Zeit konsequent umgesetzt werden muss. Deutschlands CO2 Budget ist, wenn wir so weiter wirtschaften, bereits 2027 bei Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels aufgebraucht. Auch bei uns werden Folgeschäden durch den Klimawandel sichtbar. Das hängt dann zum Beispiel eng mit dem Tourismus zusammen, von dem wir im Nord-Westen teilweise sehr stark abhängig sind – gerade die Inseln. Wir brauchen einen sanften Tourismus, der nachhaltig, umweltfreundlich und klimaneutral ist. Das wird eine riesige Aufgabe, alle vor Ort müssen davon leben können. Wie der Tourismus ist auch die Aufenthaltsqualität von großer Bedeutetung. Wie entwickeln wir unsere ländlichen Räume, wie begegnen wir dem Aussterben der Innenstädte? Wie realisieren wir vor Ort den Kohleausstieg, der in Wilhelmshaven ab 2022 beginnt und wie (er)halten wir nachhaltige Arbeitsplätze in der Region? Auf all diese Fragen brauchen wir Antworten und machbare Lösungen für unsere Region – diese möchte ich mit erarbeiten.

Erneuerbare Energien

Die Erneuerbaren Energien liegen mir sehr am Herzen! Sie sind kein Allheilmittel für eine klimaneutrale Energieproduktion, aber unsere einzige Alternative. Gemeinsam mit mehr Effizienz der verbrauchenden Geräte sowie Einsparungen durch uns alle, können wir unseren Energiehunger reduzieren. Wir brauchen Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraft-Anlagen für erneuerbaren Strom und Speicher-Lösungen für die Dunkelflaute. So kommen wir zügig von Kohle und Erdöl weg, denn der Kohleausstieg 2038 ist viel zu spät. Auch der Wärmesektor verbraucht momentan viel Energie, in diesem Fall viel Erdgas. Hier brauchen wir die Wärmewende hin zu Solarthermie, Geothermie oder elektrisch betriebene Wärmepumpen mit erneuerbarem Strom. Wir benötigen Gas vor allem in der Industrie, wir müssen die Transformation gestalten hin zu mehr Energie-Effizienz und zur Nutzung von grünem Wasserstoff. So werden wir massiv Gas sparen und mittelfristig gar kein Erdgas mehr einsetzen. 

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Sina M. Beckmann

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