12.01.2021

Pressemitteilung

Gemeinsam aus der Corona-Krise

von Sina Beckmann

Auf das Interview der Bundestagsabgeordneten Möller (SPD) zur aktuellen Corona-Lage meldet sich heute nun auch die Bundestagskandidatin der CDU mit einem Artikel in der örtlichen Presse. „Allerdings scheint es, dass mehr als Schuldzuweisungen in beide Richtungen dabei nicht herauskommen, gleichwohl müssen wir jetzt zusammen agieren und konsequent handeln.,“ so Sina Beckmann, Bundestagskandidatin für Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 26. Die Bekämpfung und Bewältigung einer bislang nie dagewesenen Pandemie dieses Ausmaßes geht nur gemeinsam. Sie wird nur möglich durch Rücksichtnahme, mit Unterstützung und mit Verständnis für andere. Viele Menschen, so scheint es, haben gehofft, dass die 2. Welle nicht so stark ausfällt. Dabei ist zu befürchten, dass es noch schlimmer kommen könnte.

Und hier setzt die Kritik von Sina Beckmann an: „Am Anfang waren wir und die politisch Verantwortlichen alle überfordert. Bündnis90/DIE GRÜNEN haben den Kurs der Bundes- und der Landesregierung in Niedersachsen lange mitgetragen. Aber die Umschaltung in ein zielorientiertes Krisenmanagement hat bislang überhaupt nicht funktioniert. Ein Lockdown folgt dem nächsten.“ Zurecht findet Sina Beckmann, weil die Infektionszahlen und die Sterberaten schlicht nichts anderes zulassen. Unser Land hat einen sehr innovativen Geist, aber wir verwalten gerade mehr schlecht als recht. Das zeigt sich in der Beschaffung und Verteilung von Impfstoffen, in der Ausstattung der Schulen und Kindergärten mit Lüftungsanlagen, in der jetzt so dringend gebrauchten Digitalisierung für ein unkompliziertes Distanzlernen oder auch in den immer noch nicht ausgezahlten November-Hilfen, obwohl wir nun bereits im Januar 2021 sind. Wir wären gut beraten, wenn wir aus dem Reagieren heraus und ins Agieren kommen. Verlässliche Regeln und Bestimmungen für alle sind angebracht, so wie es zum Beispiel der 5-Stufen-Plan der Bundesgrünen vorschlägt. Jedes Zögern, jedes Abwarten verschlechtert doch unsere Lage – wir müssen konsequente Entscheidungen zum Wohle aller Menschen treffen.“ so Sina Beckmann

Kritik ist angebracht, aber nicht als Wahlkampfgetöse, sondern damit wir besser mit der pandemischen Lage umgehen, ist Sina Beckmann überzeugt. „Insofern freue ich mich sehr, dass Frau Janssen (CDU) das Angebot unterbreitet hat, gemeinsam zu agieren. Schuldzuweisungen helfen jetzt niemanden, wir brauchen einen Plan für unsere Region und darüber hinaus.“ Wie geht es weiter mit der Kinderbetreuung, den Dauerhausaufgaben, den immer noch nicht mit Lüftungsanlagen ausgestatteten Klassenzimmern, den Impfzentren, die mehr verimpfen könnten, wenn mehr Impfstoff da wäre, mit den Soloselbstständigen und Künstler*innen in unserer Region, den Gastronom*innen und den Unternehmer*innen, die nicht wissen, wie es weiter gehen soll?

Deshalb brauchen wir dringend neue und langfristig nutzbare Konzepte in allen Bereichen des Gemeinwesens und der Wirtschaft. Das Corona-Virus werden wir leider nicht übermorgen ausgerottet haben. Damit uns das aber schnellstens gelingt, braucht es eine hohe Impfbereitschaft in unserem Land, in allen Ländern. Und es braucht Impfstoff überall auf der Welt. Für weite Teile Afrikas und viele weitere arme Länder steht momentan gar kein Impfstoff zur Verfügung, aber die Pandemie kann nur wirksam bekämpft werden, wenn wir überall Immunität herstellen. Die Bekämpfung der Pandemie ist jedoch nicht allein Sache von Politik und Pharmaindustrie, sondern gelingt nur dann, wenn jede*r Einzelne Verantwortung übernimmt und alles tut, um eine Verbreitung des Virus zu vermeiden. Diese Aspekte, die vielen noch offene Fragen und mögliche Lösungsansätze auch über die Region hinaus, sollten die Parteien bei einem gemeinsamen Termin in Kürze besprechen. Eine Diskussion über diese Probleme sollte daher in einem Online-Treffen mit allen Bundestagskandidat*innen des Wahlkreises 26 durchgeführt werden. “Ich bin dazu jederzeit bereit,” so Sina Beckmann dazu abschließend.

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Sina M. Beckmann

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